Nach dem Kepler Track haben wir uns in Te Anau vier Tage Ruhe gegönnt. Zeit genug um sich zu erholen und auf den Milford Track vorzubereiten.
Hatten wir auf dem Kepler Track hervorragendes Wetter, so wurde es die Tage in Te Anau doch wieder kühler und ab und zu gab es auch Regen. So waren wir nicht böse um die wirklichen schönen Aufenthaltsräume unseres Holiday Parks und die netten Cafés in der Nähe. Der Holiday Park konnte sogar mit einem Hot Tub punkten 😁 Te Anau ist ein wirklich kleiner, aber schöner Ferienort direkt am Namensgebenden See Te Anau gelegen. Als "Tor zum Fjordland" kann man von hieraus allerlei Tracks, Touren und Flüge ins Fjordland starten um seine Abenteuerlust zu stillen.
An einem der trockenen Tage haben wir einen Abstecher Richtung Hollyford Valley gemacht. Auf dem Weg dorthin durch das Eglinton Valley haben wir die an der Straße liegenden Sehenswürdigkeiten und kleineren Tracks mitgenommen. Da die Straße durch das Eglinton Valley die einzige ist, die in den Milford Sound führt, musste man sich hier aber leider mit den schieren Massen an Touristen abfinden, die hier in Busladungen durchgeschleust werden. Der Milford Sound ist auf jeden Fall der touristischste Ort neben dem Mount Cook/Aoraki... 🙄
Nichtsdestotrotz konnten wir dann die Ausblicke in das Hollyford Valley und die Wasserfälle unterhalb des Lake Marian genießen.

Ein fast lebensgroßes Takahē (hüstel...) erinnert in Te Anau an die Wiederentdeckung der Art in den dortigen Bergen. Das Eglinton Valley besticht mit Weite, während das Hollyford Valley mit dem Kontrast der hohen Berge und dem Regenwald punktet.