Von Akaroa sind wir zurück Richtung Christchruch gefahren. Am Lake Ellesmere wollten wir nach Vögeln in der Lagune schauen, aber vielleicht aufgrund des hohen Wasserstandes oder sehr drückenden Wetters hatten wir kein Glück.

Daher haben wir uns weiter in Richtung Südalpen, unserem heutigen Ziel im Landesinneren, aufgemacht.


Am Lake Tekapo hatten wir über das helltürkisfarbene Wasser des ehemaligen Gletschersees hinweg eine tolle Aussicht auf das sich nähere Alpenpanorama. Die guten Aussichtspunkte waren hier allerdings sehr überlaufen.

Auf der Strecke zum Lake Pukaki, wo wir zwei Übernachtungen gebucht hatten, hatten wir weitere spektakuläre Ausblicke bei außergewöhnlichen Lichtverhältnissen des immer schlechter werdenden Wetters. Am Lake Pukaki haben sich die Wolken netterweise stellenweise etwas aufgelichtet, sodass wir eine gute Sicht auf den Mount Cook hatten. Mit 3.724m ist der Aoraki / Mount Cook der höchste Berg Neuseelands.

Am oberen Ende des Lake Pukaki haben wir im Glentanner Park Center unser Lager aufgeschlagen. Zum Glück haben wir uns aber aufgrund der Sturm- und Starkregenwarung für die Nacht und den nächsten Tag dazu entschieden, die Grenzen unseres Zeltes nicht auszutesten und ausnahmsweise im Auto zu schlafen. Bei den Sturmböhen, die über Nacht und dem Regen der den ganzen Tag über geherrscht haben, war das eine gute Entscheidung. Der verregneten Tag hat dann wenigstens dafür gesorgt, dass wir mit unseren Blogbeiträgen wieder aufholen konnten 😉

Unser Abreisetag hat uns wiederum mit strahlendem Sonnenschein begrüßt. So konnten wir die Alpen doch noch bei zwei kleinen Tracks am Fuße des Mount Cook und Mount Sefton genießen bevor wir wieder Richtung Küste nach Oamaru gefahren sind.