Von Christchurch aus sind wir auf die davor die Ostküste hinausragende Banks Peninsular gefahren. In der Caldera mehrerer erloschener Schichtvulkane liegt an einem natürlichen Hafen die Stadt Akaroa.
Für den nächsten Vormittag hatten wir eine Defin-Schimmtour gebucht. In den von den umgebenden Berghängen geschützten Gewässern leben die in Neuseeland endemischen und selten gewordenen Hector Delfine. Diese an Küsten gebundene Art wird nur ca. 1,2 m bs 1,4 m lang, sodass es sich um die kleinsten Delfine weltweit handelt.
Während der Tour wurde sich viel Zeit genommen um uns etwas zu der Region, den Delfinen und deren Lebensweise zu erzählen und sie in ihrem natürlichen Habitat schonend zu beobachten. Wir konnten mehrmals die dunklen, gerundeten Rückenflossen von je zwei bis drei Tieren in den Wellen erspähen. Einmal haben wir eine Mutter mit Kalb gesehen und ein paar der Defline sind direkt um unseren Bug geschwommen, sodass wir sie gut beobachten konnten. Auch wenn die Art als sehr neugierig gilt, hatten die Delfine am heutigen Tag kein besonders großete Interesse an unserem Boot, sodass sich leider keine Gelegenheit ergeben hat ins Wasser zu steigen und zwischen ihnen zu schwimmen.

Akaroa liegt in der Caldera eines erloschenen Schichtvulkans. Der touristische Ort besticht durch kleine historische Holzhäuser aus der (französischen) Kolonialzeit. Bei der Bootstour gab es viel zu sehen, auch wenn das Delfinschwimmen nicht klappte.
Den restlichen Tag haben wir dann genutzt, um zurück in Akaroa ein wenig ins Wasser zu springen, am Strand zu liegen und die Kleinstandt zu erkunden.
Den nächsten Vormittaggaben wir dann auch noch entspannt in Akaroa (genau gesagt im Café einer französischen Bäckerei, die tatsächlich mal vernünftiges Gebäck haben 🥐🥖👌) verbracht, bevor wir uns wieder auf den Weg gemacht haben.