Kia ora 🇳🇿
Nach unserem kurzen Aufenthalt im Wenderholm Regional Park sind wir Richtung Waitomo aufgebrochen. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp in Auckland eingelegt und unser Campingportfolio sowie Hennings Haartschnitt nochmal aufgefrischt. Ist doch ganz schön warm hier 😅☀️

Im schönen Waitomo (s. oben) haben wir zwei sehr tolle Orte besucht. Zuerst ging es in das Kiwi House, dass bereits seit über 50 Jahren einheimische und bedrohte Tierarten mit Zuchtprogrammen unterstützt. Der Kiwi als Namensgeber ist natürlich auch dort vertreten, aber auch viele weitere Arten von Insekten über Reptilien (z.B. Tuataras als urzeitliche Brückenechsen) hin bis zu den Vögeln (Keas, Kakas u.v.m.). Glücklicherweise konnten wir uns hier viel Zeit in den Nachthäusern der Kiwis lassen, so dass wir zwei Nordstreifenkiwis sehen konnten, nach dem wir uns an die Dunkelheit gewöhnt hatten 🤩 Fotos gibt es da aber leider keine - ist ja alles dunkel 🙄

Oben ein neugieriger Kaka, der angeschossen in die Station kam. Unten eine von vielen Tuatara, die sich dort die Sonne auf den Rücken scheinen lassen.
Nach dem schönen Aufenthalt im Kiwi House ging es dann direkt zur Spellbound Cave weiter. Hier gibt es, typisch für Waitomo (Wai=Wasser, tomo=Eingang) einen Fluss der im Karst verschwindet und eine zeitlang unterirdisch fließt. Durch die vielen Eintagsfliegen im Gewässer, gibt es dann in der Höhle ein üppiges Buffet für die Glowworms, die diese mit klebrigen Fäden fangen - und für uns gibt es ein fantastisches Erlebnis mit einem unterirdischen "Sternenhimmel" 🌌
Wir haben außerdem eine Wanderung durch die Höhle nur im Licht der Glowworms (es ist dafür dann tatsächlich hell genug) gemacht und es gab eine unterirdische Bootstour auf dem Fluss. Schön war dabei, dass bei dem Anbieter den wir gebucht hatten vor allem eines im Vordergrund stand: Viel Zeit um zu erleben und auch um sich und die Augen an die Umgebung zu gewöhnen. ☺️
Im Anschluss ging es noch in eine zweite Karsthöhle, die vor einiger Zeit (geologischen Zeitmaßstab) von dem Fluss durchflossen wurde, bevor sich dieser den Weg durch die neue Höhle gebahnt hat. Hier gab es schöne Tropfsteinformationen und einige durchgebrochene Dolinen zu bestaunen. Durch diese sind über die vielen Jahre diverse Tiere in die Höhle gestürzt und verendet - aber die Skelette konserviert worden. So konnte wir das Skelett eines Moas bestaunen, dass dort vor tausenden Jahren verschüttet wurde, bis es durch Zufall durch einen Tropfstein und stetem Tropfen wieder freigelegt wurde. Die Moas waren riesige Laufvögel (bis zu 2 Meter Höhe), die in Neuseelands Wäldern gelebt haben, bis der Appetit der Maori ihnen den Garaus machten.

Bildbeschreibungen unter Bildern.