Nach dem Heaphy Track sind wir für vier Übernachtungen in Tapawera eingekehrt. Noch nie gehört? Wir auch nicht 😅 Da wir aber bei der Buchung unserer Campsites für die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr etwas spät dran waren, ging es nun hierhin. Wir hatten leider etwas verschusselt, dass die Kiwis hier Schulende, Sommerferien und die Feiertage haben und sie selber im Sommer am liebsten auch Campen gehen - und am liebsten im Norden der Südinsel. Da wir am 2ten Januar auf den Abel Tasman Coastal Track, unserem nächsten Great Walk, bei Nelson wollten und somit an die Region gebunden waren, blieb uns also nichts übrig als eine Unterkunft irgendwoin der Nähe zu ergattern 🥴
Mit dem Campingplatz in Tapawera hatten wir dann aber letztendlich wirklich Glück. Nicht nur, dass wir einen Platz ergattern konnten, wir konnten sogar noch eine kleine Hütte für uns bekommen. Die Tage zwischen den Jahren hat es sehr viel geregnet und so konnten wir uns ein trockenes Zelt für den Abel Tasman Coastal Track bewahren.
Da Tapawera zudem mitten in der Nelson Region liegt, konnten wir von hier aus nochmal nach Nelson für Besorgungen und einem Besuch im Stadtmuseum fahren und einen Abstecher zum Nelson Lakes National Park im Süden der Region machen.
Dort haben wir uns trotz des Durchwachsenen und regnerischen Wetters eine schöne Zeit im Visitor Centre des Nationalparks gemacht und die Aussicht, so gut es ging, genossen. Dort konnten wir dann auch den, für die hiesigen Waldökosysteme namensgebenden, Honigtau probieren, den dort in den Südbuchen lebende Insekten ausscheiden... hmm lecker 😌😅

In den Nelson Lakes Nationalpark am Lake Rotoiti gab es nicht nur was für die Augen, sondern auch für den Gaumen.
So konnten wir uns doch noch eine schöne und etwas ruhigere Zeit zwischen den Great Walks machen.

Abendliche Stimmung am Tapawera Campground. Meistens gab es hier leider nur Regen und Wolken 😵💫