Rotorua ist bekannt für seine Mudpools innerhalb des Stadtgebietes. Dafür reicht es in der Stadt aber auch ganz schön schwefelig. Genauso wie Taupo liegt Rotorua innerhalb der Taupo Vulcanic Zone, die bis in die Bay of Plenty reicht.


Heute sind wir ein Stück zurück Richtung Taupo gefahren und haben uns das Waiotapo Geothermalgebiet angeschaut. Hier gibt es besonders viele Hot- und Mudpools, Sulfatausgasungen und den in bunten Farben erscheinende Champagnepool.


Nach einer Pause am Nachmittag haben wir das Te Puia Maori Village besucht. Hier hatten wir eine Führung durch das dortige Geothermalgebiet und das ansässige Maori Arts and Crafts Institute. Es war sehr spannend zu sehen, wie die tollen Punamu- (Neuseeländische Jade) und Holzschnitzereien sowie Webwaren aus Harakeke (eine Pflanze, die ähnlich wie Flachs verwendet wird) entstehen. Außerdem haben wir an einem Buffet teilgenommen, bei dem es unter anderem Hangi-Essen gab, das auf Maori Art in einer Erdgrube durch die unterirdische Hitze gegart wurde🌋 Bei einer anschließenden Cultural Performance wurden eine klassische Begegegnungszeremonie (Pōwhiri), ein Kriegstanz (Haka), Gesang sowie Spiele der Maori gezeigt.


Als Abendausklang wurde noch eine heiße Schokolade im Bereich der Geysire getrunken.

Der Pohutu ist immerhin der größte Geysir der Südhalbkugel, ist in der Zeit leider nicht ganz, aber zumindest ein wenig ausgebrochen.